44 | Das beste Jahr deines Lebens

Wenn du erfolgreich und zufrieden sein möchtest, solltest du aktiv werden, deine Komfortzone verlassen. Du solltest bereit sein, dich hinzusetzen, dich mit deinen Werten, Stärken, Zielen und Visionen zu beschäftigen. Dich fragen: was würde ich tun, wenn Misserfolg ausgeschlossen wäre? So kannst du aus deinen Wünschen persönliche Ziele herausarbeiten. Weil Ziele zu haben heißt ja, sich auf den Weg zu machen. Sie sind Antreiber für unsere Handlungen. Bloße Vorsätze bleiben häufig folgenlos.

Die Jahresplanung ist die konkrete Ergänzung deines Lebensplans und somit die Umsetzung deines Mission Statements. Sie ist ein mächtiges Werkzeug, um dich während des kommenden 365 Tage auf Kurs zu halten.

Bevor du jedoch zu planen beginnst, solltest du deine Vergangenheit reflektieren, um zu verhindern, dass diese deine Zukunft prägt.

Und erst dann steckst du dir maximal 7-10 Jahresziele in deinen verschiedenen Lebensbereichen. Essentiell ist ein konkretes „Warum?“ für jedes deiner Ziele sowie eine konkrete Methode, mit der du deine Ziele das ganze Jahr über im Auge behältst.

Es gibt viel Literatur und die unterschiedlichsten Modelle, die Zielsetzung und Zielschärfung zum Thema haben. Zum Messen der Zielerreichung eignen sich Zahlen, Daten und Fakten. Willst Du beispielsweise 10 Kg abnehmen oder 10.000 € sparen, so ist zu jeder Zeit klar, wie weit du noch von deinem Ziel entfernt bist. Was braucht es nun um einen erfolgreichen Jahresplan zu erstellen? Was denkst du, was sind die wichtigsten Inputs? Und vor allem; Was hast du davon?

Die große Frage ist: Was wäre dir das Versprechen wert, dass du innerhalb der nächsten 12 Monate mehr erreichst als in den letzten 5 Jahren?

Ein entscheidender Schritt für deine Planung ist, anzuerkennen; dass deine Zukunft nicht deine Vergangenheit ist. Es hilft dir nichts, wenn du dir das jetzt einfach nur liest. Nein – vielmehr braucht es eine Veränderung deines  Mindsets und -ja – die richtigen Gewohnheiten, um das kommenden Jahr für dich (noch) erfolgreicher zu gestalten als das vorherige. Und um das allerdings zu erreichen, musst du eines tun: Machen.

  1. Notiere dir deine 5 stärksten Selbstzweifel. Und markiere diejenigen, an denen du unmittelbar arbeiten möchtest.
  2. Erstelle eine Liste mit 3 Zielen aus unterschiedlichen Lebensbereichen (Gesundheit, Emotionen, Beziehungen, Spirituelles und Finanzen) in denen du dir Klarheit wünschst. Was willst du wirklich?
  3. Reflektiere, welche 3 Hauptthemen dich in den letzten 12 Monaten beschäftigt haben
  4. Notiere dir, auf welche Leistungen der letzten 12 Monate du besonders stolz bist.
  5. Was hast du in den letzten 12 Monaten erreicht, für was du nicht die Anerkennung erhalten hast, welche du dir gewünscht hast?
  6. Was hat dir die letzten 12 Monate in deinem Leben gefehlt? Wirf hierbei wieder einen Blick auf die unterschiedlichen Lebensbereiche.

Ziel ist, ein Gefühl dafür zu bekommen, was innerhalb von 12 Monaten möglich ist ausserdem solltest du mögliche Bereiche erkennen, an denen du arbeiten kannst, damit du deine größeren Ziele auch erreichst.

Kommen wir zu deinen Zielen. Wichtig ist, dass du dich auf eine maximale Zahl von 7 bis 10  jährliche Zielen  beschränkst – um deinen Fokus zu halten. UND wichtig ist hier, Statt „Was will ich vermeiden / nicht sein?“ frage dich lieber „Was genau will ich erreichen? oder: Wer will ich sein?

Tatsächlich ist es so, dass wir dazu neigen, zu überschätzen, was wir kurzfristig erreichen können. Und gleichzeitig unterschätzen, was wir mittel- bis langfristig durch Kontinuität erreichen können.

Jedes Ziel braucht die richtige Größe. Ein zu kleines Ziel motiviert nicht, ein zu großes demotiviert vielleicht. Hat dein Ziel die richtige Größe?

Ein „Ziel“, bei dem die Umstände oder andere sich ändern, ist kein sinnvolles Ziel! Die Einstellung, darauf zu warten, dass sich um Dich herum irgendetwas ändert, schadet dir, das macht passiv. Frage dich: Welche Mittel, Fähigkeiten, Stärken, Kenntnisse, Alternativen, Menschen, Gelder, Überzeugungen, Netzwerke usw. stehen dir zur Verfügung, um dein Ziel zu erreichen? Welche Ressourcen kannst du aktivieren? Schreibe alles auf. Meist ist die Liste viel länger als du denkst. Hast du bereits Erfahrungen, die dir bei deiner Zielerreichung helfen? Kennst du Leute, die Dich hierzu unterstützen können? Welche deiner Stärken (auch aus ganz anderen Lebensbereichen) könnten Dich näher an Dein Ziel bringen?

Was mir hilft: Geld zu investieren. Einen 50-Euro-Volkshochschul-Kurs schwänzt man eher als einen 1000 € Onlinekurs. Und: Halte die ersten sechs Stunden unbedingt durch – auch wenn du der innere Kritiker dir dazwischen quatscht. Es nämlich exakt so lange, bis du ein Lernlevel erreichst, ab dem du so viel kannst, dass der eigentliche Spaß beginnt.

Ist dein Warum nicht stark genug, wirst du das Ziel vermutlich nie erreichen.

Und jetzt heisst es: Wer schreibt, der bleibt.Und es spielt keine Rolle ob in ein Journal, eine Bucket List – entscheide dich einfach – Der Punkt ist, dass du deine Ziele klar formulierst und sie immer wieder nachlesen kannst. Achte bei deiner Zielsetzung darauf, dass du nicht alle Ziele auf 1 Tag datierst, verteile deine Ziele über das Jahr. Weil – so musst du nicht gleichzeitig immer an allen Zielen arbeiten, sondern kannst dich in den verschiedenen Phasen des Jahres (z.B. Quartale) auf ein paar Ziele fokussieren, das gibt Klarheit.

Und dann kommen wir zur grossen Frage; Finde dein Warum! Die Motivation dahinter: Warum möchtest du dieses Ziel erreichen? Stell das Motiv und die Hintergründe, warum Du ein bestimmtes Ziel erreichen möchtest, in den Fokus. Hinter jedem Ziel steckt ein Bedürfnis. Beantworte hier ganz ehrlich die Warum – Frage! Denn oft zeigt sich, dass etwas ganz anderes das Ziel für Dich attraktiv macht, als Dir gerade noch bewusst ist.

Stell Dir also die Frage, warum es für Dich wichtig ist, Dein Ziel zu erreichen! Welchen Nutzen erhoffst Du Dir davon? Was motiviert dich, ein ganzes Jahr lang, 365 Tage, an diesem einen Ziel zu arbeiten?

Für jedes Ziel solltest du in der Lage sein etwa 5-7 Motivationen zu identifizieren. Und ganz häufig gibt es aber immer eine Hauptmotivation, und diese Hauptmotivation ist der Treiber für die stetige Arbeit an diesem Ziel.

Und dann: Entwickle Routinen! Weil Gewohnheiten sind kleine Süchte.

Wenn wir merken, dass ein Verhalten belohnt wird, wiederholen wir es. Und das möglichst oft. Die Psychologin Wendy Wood von der Southern California-Universität hat in vielen Experimenten gezeigt, wie stark man Situationen mit Handlungen verknüpft. Das Fazit: Wer sein Verhalten ändern will, sollte das Setting ändern.

Wenn du dir hier einen Sparringspartner wünschst, Wenn du also nicht nur Symptombehandlung betreiben willst, sondern wenn du dauerhaft an dir arbeiten willst, dann wirst du nicht darum herum kommen, Hilfe anzunehmen.

Frag dich mal: Willst du es wirklich. Und wenn du es wirklich wirklich willst, dann hast du jetzt keine Ausreden mehr. Dann gibt’s jetzt nur noch Vollgas. Umsetzen und Tun.

Es gibt 2 Wege. Den der Gründe, den der Ausreden. Warum das bei allen funktioniert, nur bei mir funktioniert das nicht. Das Ding ist, wer nicht will, findet Gründe. Wer will findet Wege.

Mach dir Freude,

Catrin

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Catrin Kreyss Coach

Ich bin Catrin, Mindset Expertin und Online Unternehmerin. Ich glaube an die Kraft von mentaler Stärke, Mindset und Erfolg. Warum? Weil zufriedene Frauen starke Frauen sind. Und weil unsere heutige Zeit starke Frauen braucht. 

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